Akklimatisierung – heißt das so?

Nachdem es uns nun beide mit einer fiebrigen Erkältung erwischt hat, setzt dann wohl doch langsam etwas wie Eingewöhnung ein. Angela schickt uns morgen einen Techniker, der versucht herauszufinden, warum sich an der Wand Wasser sammelt, die auf der Rückseite des Klimagerätes liegt. Also, es sammelt sich Wasser bei Betrieb des Gerätes. Naja, vielleicht kann er das ja sogar abstellen. Denn das (vermutlich Kondens-) Wasser leckt von oben in den hölzernen Türrahmen, das Holz verzieht sich und dir Tür schleift. Was da auf Dauer noch alles passieren kann, wollen wir uns lieber gar nicht ausmalen. Angela war noch recht gelassen, meinte, wir sollten das Klimagerät weiter so nutzen wie es für uns nötig ist. Und nötig ist es zumindest zeitweilig, das Gerät einzuschalten. Damit bringen das Schlafzimmer nach Möglichkeit auf eine Temperatur, bei der an Einschlafen zumindest zu denken ist. Morgen mehr.

Zur Akklimatisierung gehört wohl auch unsere bisher vergebliche Suche nach einer Möglichkeit – wie von unserer Bank versprochen – kostenfrei Geld am Automaten zu ziehen. Die Santaderbank hier meinte, sie wüssten nichts von ‚kostenlos‘ und wenn am Automat eine Gebühr angezeigt würde, müsse die auch bezahlt werden, da könne auch niemand helfen. Unsere Bank erklärt im Kleingedruckten, dass sie keinen Einfluss darauf hätte, welche Gebühren andere Institute erhöben und sie deshalb diese Gebühren auch nicht erstatten würden. Ich übersetze mal: unsere Bank sagt, SIE erhebe keine Gebühren bei Abheben über die Visakarte am Automaten im Ausland. Und nennt das ‚kostenlos‘ unabhängig davon, dass sie nicht er einzige Player auf dem Feld ist, um das zu bestimmen.

Den Vormittag allerdings im Café an der Strandpromenade mit entsprechenden heiß- und Kaltgetränken zu verbringen, steht in Sachen Akklimatisierung doch deutlich auf der Habenseite.

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