Das Ende des Sabbaticals

Am 3. März waren wir wieder zu Hause. Die Zeit an der Costa Blanca war toll, trotzdem haben wir uns auf zu Hause gefreut. Und wir hatten auch schon die Ahnung, dass es mit unseren weiteren geplanten Aktivitäten schwierig werden könnte. In Europa und auch sonst auf der Welt rollte die erste Coronawelle an.

Überall gab es Lockdowns. Das Auswärtige Amt kam mit den Ländern und Regionen, für die Reisewarnungen galten, gar nicht mehr hinterher. Großbritannien – für April und Mai das nächste von und geplante Reiseziel – schaffte es recht schnell auf die Liste. So haben wir unsere Unterkunft in Liverpool schweren Herzens storniert. Statt uns diesen sehr reizvollen Teil der Welt anzusehen, blieben wir zu Hause. Die Welt wurde ganz ruhig und leise. Erste Coronafälle in unserer Umgebung.

Im Mai mussten wir uns auch endgültig von unserer Safari durch Namibia verabschieden. Die Ahnung, dass wir nicht würden fahren können, hatten wir natürlich längst. Nur die Verlängerung der Reisewarnung über unsere Reisestart hinaus kam dann doch etwas später.

War das noch ein ‚Sabbatical‘? Zu Hause sein und in der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt? Wir haben uns für ‚Nein‘ entschieden. Und so war unerwartet bereits im März unser Sabbatical zu Ende.

Die Arbeit nahm uns zurück bzw. wollte gesucht und gefunden werden. Als Homeofficetätigkeit im einen Fall, mit Unterstützung der Arbeitsagentur im anderen.

So verbrachten wir einen weiteren heißen Sommer. Gebremst, aber guter Dinge.

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