Stille Tage

Die letzten Tage des Oktobers vergehen langsam. Wir haben meinen Geburtstag gefeiert, sehr festlich mit Anna und Matze, und stellen uns darauf ein, für zwei Wochen nach Hause zu fliegen. Am Strand ist es nicht leer, aber ganz ruhig. Still. Erst abends gibt es eine kleine Guljanie. Ich sitze stundenlang am Meer und lese. Schaue in die Sonne und aufs Wasser. Die verrückten Blautöne sind mir nun ganz vetraut. Ich hole mir einen Oktobersonnenbrand, weil ich diese späte Herbstsonne unterschätze.

Überall Piratenschiffe…

Auf dem Markt kaufe ich drei Tomaten. Wir brauchen keinen Vorrat mehr bis Samstag. Es ist dort sehr geschäftig. Viele Blumen werden durch die Stadt getragen, echte und künstliche. Sie sind für Allerheiligen bestimmt, vermuten wir. Das ist hier jedenfalls ein Feiertag. Carmen fragt, ob Meikel wieder gesund ist. Das ist er und radelt hoch zu den Höhlen bei Busot. Am Samstag macht die Crèperie zu für den Winter. Unser „Versuch, sich der Fremde anzuvertrauen“ ist aber noch lang. Zum Glück.

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