La Cumbre del Sol

Mit Ausflügen waren wir in letzter Zeit ja etwas sparsamer gewesen. Sicher wegen des Besuchs unseres Sprachkurses. Aber auch in der Woche des Unwetters war uns nicht so nach Ausflügen. Mit dem Besuch von Anna und Matze kommt aber deutlich Bewegung in unser Leben, in vielfacher Hinsicht. In Windeseile hat Matze lohnende Ziele in erreichbarer Nähe ausgemacht. Eine Fragestellung aufgeworfen, ein paar gezielte Eingaben in das Smartphone des Vertrauens und Ideen sind unmittelbar verfügbar. Für Freitag hatte er uns unter anderem einen Ort am Meer, mit Bergen, Strand und Möglichkeit zum Schnorcheln herausgesucht. Die Höhlen, die man in den Felsen begehen kann dürfen wir auch nicht vergessen.

Eine Höhle nahe dem Strand in La Cumbra del Sol

Die Anfahrt dauert anderthalb Stunden und führt zunächst an der Küste entlang nach Norden, an Benidorm und seinen unfassbar vielen Hochhäusern vorbei, und durch Altea, einer alten, durch maurische Bauten geprägten Stadt. Danach geht es weg von der Küstenlinie und direkt hoch in die Berge nach Teulada. Von dort wieder runter und wieder rauf in den Ort La Cumbra del Sol. Ein anscheinend recht neuer Ort, direkt in den Hang geschlagen. Die Häuser moderne Villen, jede wegen der Hanglage mit freiem Blick entweder ins Land oder auf das Meer. Am Ortseingang eine riesige Privatschule. Der Stau, der uns auf dem Weg kurz vor dem Ort entgegenkam, so mutmaßten wir, wurde sicher von den Eltern verursacht, die ihre Kinder von der Schule abholen. Am Straßenrand parken fette, protzige SUVs, oft mit nicht-spanischen Kennzeichen. Erst steil hoch, dann mit 22% runter führt die Straße durch den Ort, direkt zum Strand. In den Ferien sicher total überfüllt, jetzt, zum Herbstbeginn eher entspannt. Insgesamt scheint die Region hier auf mehr Menschen eingestellt zu sein, als sich gegenwärtig hier aufhalten. Uns kann es recht sein.

Direkt unterhalb der Straße, an der wir auch das Auto abstellen, liegt der Eingang zu einer kleinen Höhle, von der aus mutige Menschen direkt ins Wasser gehen können. Oder klettern. Oder springen. Der Mut wird Augenzeugen Zufolge mit einem fantastischen Panorama der Unterwasserwelt belohnt. Wir hatten das Glück, einen späteren Augenzeugen dabeizuhaben. Er berichtete uns aber auch, dass es ratsam ist, sich rasch von den Felsen zu entfernen, um nicht von einer Welle dagegen geworfen zu werden. Wir, die wir nicht durch die Höhle ins Wasser geklettert sind, haben uns dann zu Fuß auf den Weg zum 300m entfernten Strand gemacht. Fast menschenleer. Mit tollem Blick.

Am Strand in einer kleinen Bucht zwischen den Felsen.

Nach einer Siesta haben wir dann noch die kleine Bar zwischen Höhle und Strand für einen Snack aufgesucht. Auch sehr entspannt mit ebensolcher Musik. Jamie Cullum, als wir uns setzten. Sehr loungemäßig. Ja, Ibiza ist nicht weit von hier.

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