Über den Teich

Am Samstag 21:00 Uhr Ortszeit – 3:00 Uhr am Sonntagfrüh in Mitteleuropa – sind wir in Boston gelandet. 22 Stunden zuvor sind wir in El Campello aufgebrochen. Zu Fuß mit unserem Gepäck zum Bahnhof, mit der Tram nach Alicante. Von da mit dem AVE, dem Hochgeschwindigkeitszug, nach Madrid. Vier Stunden durch die Stadt spazieren, dann mit dem Bus zum Flughafen. Um Halbacht ging der Flug. Nach der Landung Mietwagen abholen und ins Quartier fahren…eine Stunde.

Heute sind wir dann früh aufgewacht, sind zurück zur Autovermietung und haben das Auto getauscht. Die Abdeckung für den Kofferraum hat gefehlt, keine gute Idee, damit zwei Wochen bei häufigen Quartierwechseln durch die USA zu fahren. Dann sind wir von einem fantastischen Tag empfangen worden. Es war warm, die Sonne hat geschienen und das Meer nördlich von Boston war fantastisch. Nach dem Frühstück in einem kleinen Café an der Küste, mit Pancakes, ging es Richtung Norden. Am Meer entlang, durch Wälder, kleine Orte, an Seen vorbei. Eine wunderbare Fahrt. Es ging durch die White Mountains und das Laub der Bäume war zusehens herbstlich verfärbt und von der Sonne angestrahlt. Am Nachmittag haben wir im kleinen Ort Lancaster in New Hampshire am Israel River ein Zimmer in einem Motel gefunden. Wow. Völlig kaputt sind wir nach einer kurzen Erholungsphase dann nochmal los, um noch etwas zu essen. Auf dem Weg kamen wir an einem am Straßenrand geparkten Pickup vorbei. Auf der Ladefläche ein Käfig mit mehreren Hunden drin, auf dem Käfig, an den vier Tatzen festgeschnallt, bäuchlings mit dem Kopf nach hinten liegend ein toter Schwarzbär. Aus seiner Nase tropfte Blut auf die hintere Stoßstange.

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